33. Tag

gebackener_hokkaidokuerbis

Diesem Tag treten wir mit gemischten Gefühlen entgegen. Denn heute sind wir gleich zweimal eingeladen. Das erste ist das jährliche “Kränzchen” aller Höfe, die rund um den südlichen Senkelekopf leben. Man trifft sich im heimatlichen Kurcafé Holzmann in Seeg, das berühmt ist, für seine selbstgemachten Kuchen und Torten. Und so stehen sie denn auch hübsch arrangiert, verlockend und köstlich, auf einem Tisch mitten im Raum. Ich bin schockiert und irritiert zugleich. Mein Blick trifft Wolfgang. Ihm scheint es ähnlich zu gehen. Du glaubst es nicht, aber wir sind vollkommen immun gegen diese verführerischen Zuckerberge. Es macht sich sogar eine gewisse Abneigung bemerkbar, als wir uns vorstellen, wie wir uns nach 1 oder 2 Stück fühlen würden. Wir sind erleichtert, bestellen uns Tee mit Milch und einen Cappucchino ohne Zucker. Vor uns auf dem Tisch stehen noch Mineralwasser und Apfelschorle ohne Zuckerzusatz. Wir sind also gut versorgt und unterhalten uns sehr angeregt mit unseren Tischnachbarn.

Die zweite Einladung ist eine Geburtstagsfeier gleich im Anschluss. Auch hier gibt es leckere Kuchen, an denen wir jedoch ungerührt vorbei gehen. Stattdessen, und das freut uns ungemein, gibt es eine köstliche Käse-Pilz-Hackfleischsuppe mit frisch gebackenem Brot. Wir essen gleich zwei Teller davon, trinken Wasser und fühlen uns wohl und gut aufgehoben in dieser netten Runde.

Auf diesen Tag waren wir wirklich gespannt. Wären wir schon in unserer Zuckerfreiheit so weit gefestigt oder würden wir bei den vielen, süßen Verlockungen schwach werden? Wie sich herausstellte, waren unsere Sorgen unbegründet.

Fazit: Kuchen und Torten kann man bewundern und anschauen, aber essen muss man sie nicht 😉.

Frühstück: Eva/Wolfgang: Overnight Oats mit Apfel
Mittagessen: Gebackener Hokkaidokürbis
Zwischendurch: –
Abendessen: Käse-Pilz-Hackfleischsuppe auf der Geburtstagsfeier

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